Neuigkeiten, Zwischenstände, Ankündigungen

Lesedauer: 3 Minuten

Nachdem diese Website seit Januar weitgehend brachgelegen hat, ist es hohe Zeit für Neuigkeiten!

… insbesondere, nachdem der Kollege Jonas Schick mir mit seinem freundlichen Verweis im März hunderte Besucher zugeführt hat, die dann – keinerlei Neuigkeiten zu sehen bekamen. Tatsächlich gibt es – auch von nicht hierher gehörenden Privatsachen abgesehen – derer viele:

Instruktives

Ich hoffe, alle haben Richard Spencer noch auf dem Schirm? Besser so, denn der wird nach wie vor nicht verschwinden! Neuigkeiten meinerseits: Eine ganze besondere Ehre und ein großer Spaß war es für mich, bereits zweimal geladener Gast beim neuen Livestream-Format von NPI / Radix zu sein, der „McSpencer Group“.

Wer wenig Zeit hat, kann sich zum Einstieg auch einzelne Ausschnitte anhören: Bislang sprachen wir u.a. über die absurden Versuche, die gefestigte und nach außen hin geschlossene Republikanische Partei zu „unterwandern“. Eine von House of Cards et al. inspirierte Phantasterei, die man leider auch hierzulande nicht selten vorfindet…

Nun aber zur – wesentlichen – Schreibarbeit!

Neuigkeiten nachzulesen

Stichwort House of Cards: Diese so populäre Serie samt ihrer Vorgänger hat (samt ihrer britischen und dänischen Vorläufer) offenkundig eine ganz spezielle Verwirrung induziert, wonach politische Akteure nun um so lieber als Ränkeschmiede hervortreten möchten. Durch die uns Deutschen notorisch fehlende Geschmeidigkeit sorgt das allerdings immer wieder für peinliche Neuigkeiten. Sich daraus ergebende Schlußfolgerungen für unseren politischen Zugriff auf die Realität habe ich in einem kleinen Beitrag für das Blog des Jungeuropa Verlags angerissen. Fortsetzung nicht ausgeschlossen!

Bis dahin gibt es allerdings noch eine ganze Menge anderer offener Posten abzuarbeiten. Für Washington Summit Publishers durfte ich im Frühjahr ein umfangreiches Werk des hervorragenden Dr. Andrew Joyce durchlektorieren. Das wird nach Erscheinen ganz sicher für erhebliche Furore sorgen. Weiterhin im Raum steht auch eine Veröffentlichung des vollen Wortlauts von über vier Stunden Interview mit Richard Spencer, den ich für den Abdruck in COMPACT leider um 90 Prozent kürzen mußte. Inklusive etlicher Neuigkeiten, Zugaben – und vollständig annotiert, versteht sich!

Längeres gedruckt zu lesen gab es zuletzt in Ausgabe I/2019 der österreichischen Neuen Ordnung. Allerdings nicht wirklich Neuigkeiten, sondern einen Nachruf, bestellt anläßlich des Todestags des aus Wien stammenden Gerd-Klaus Kaltenbrunner. Wesentlich mehr Schreibspaß machte ein längerer kultureller Beitrag über das Motiv der (Nah-)Toderfahrung in Literatur und Filmkunst, der gleichwohl bereits in der NO IV/2018 erschien. Wer sich für ein Probeheft interessiert, darf also gern zu jener Nummer greifen.

Anstehendes

Zusätzliche Neuigkeiten aus dem Nähkästchen: Im zugehörigen Grazer Ares-Verlag, der mir zuletzt Hitler in Hell von Prof. Martin van Creveld anvertraute, wird mutmaßlich im kommenden Jahr eine weitere Übersetzung von mir erscheinen. Diesmal ohne fiktional-ironische Sperenzchen, sondern mit allem geschichtsphilosophischen Ernst. Und das wird ein ganz harter Brocken für jene Zartbesaiteten werden, die schon beim Standortnationalismus eines Steve Bannon in Ohnmacht fallen.

So gut wie fertig ist eine aktuelle Übersetzung eines alten Bekannten aus Übersee. Die sucht allerdings noch einen Verlag. Und für Arktos liegen – leider – auch noch immer zwei Eisen im Feuer. Wie unlängst ein Kollege so schön sagte: »Man kann halt leider nur 24 Stunden am Tag arbeiten…«

(Und, man glaubt es kaum: Wie ich just gestern erfuhr, soll beim Institut für Staatspolitik nun endlich auch der lange verheißene Vortragsband der vergangenen FAV-Akademie zur Veröffentlichung aufbereitet werden. Nach dieser Lektüre kann dann auch endlich das ewige „Szene“-Geschwätz über den Vorbildcharakter von „1968“ verstummen.)

sonstige Neuigkeiten

  • zuletzt gelesen: Diedrich Diederichsen – Eigenblutdoping (vielleicht das einzige dezidiert linksalternative Buch, in dem dezidiert der Edelmarke Montblanc gedankt wird…)
  • zuletzt gehört: Nirvana – In Utero (Anscheinend muß man erst alt genug werden, um gegenüber Grunge keine Fremdscham mehr zu empfinden.)

Weiteres zu gegebener Zeit – im Zweifelsfall dort, wo die getroffenen Weichspüler aufschreien.

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